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29.-31.08.18: Deutsch-LK auf den Spuren von Schiller und Goethe

Weimar 8/18Bericht: Maurice Prehn (MSS 12) und David Reeber (MSS 12), Fotos: Herr Lesch

Zu bereits früher Stunde traf sich der von Herrn Lesch geleitete Deutsch-LK auf dem Schulhof. Abfahrt war um 06:00 Uhr. Nun begann der Kurztrip in den Osten Deutschlands. Die verschlafene ca. sechsstündige Busfahrt fand ihr Ende an der Jugendherberge. Somit konnte der Tag in Weimar starten.

Am ersten Tag wurde die Gruppe durch eine nicht unanstrengende Stadtführung sowie einen Kurzbesuch in Goethes Gartenhaus gefordert bzw. gefördert. Beides fand bei überraschend gutem Wetter statt. Alleine der zauberhafte Garten, welcher zu dem Gartenhaus gehörte, war bereits ein Höhepunkt des dreitägigen Trips. Nach einer von Programm befreiten Zeit trafen sich wieder alle Akteure vor dem Theater im Gewölbe. Dort erlebten wir eine ansprechende, „lescherliche" Komödie, welche die unterschiedlichen Arten von Regisseuren an der Kästchenszene aus Goethes Faust aufzeigte.

Der zweite Tag wurde durch einen interessanten Besuch in der Goethe-Ausstellung eingeleitet. Darauf folgte ein Rundgang samt Audioguide durch Goethes recht großes Wohnhaus. Nach einer gemütlichen Mittagspause traf sich die Gruppe erneut zur Besichtigung der Anna Amalia Bibliothek, welche durch ihre atemberaubende Architektur sowie durch ihren Charme ausnahmslos jeden begeisterte.

Noch nicht geschichtlich gesättigt, verschlug es uns anschließend zu dem Haus, in dem Schiller gewohnt hatte und gestorben war. Das durch eine hervorragende Führung aufgezeigte Haus stellte sich trotz der, nun ja, „interessanten" Tapeten doch als ein besonderer Einblick in das Leben vor rund 200 Jahren heraus. Den anstrengenden Tag ließ die Gruppe genüsslich auf dem lokalen Weinfest ausklingen.

Am dritten und letzten Tag der Reise stand uns zuerst ein unangenehmer Teil bevor. Der Besuch in dem KZ Buchenwald, acht Kilometer von der Kulturhauptstadt Weimar entfernt, hinterließ einen bleibenden Eindruck, welcher durch Erlebnisse wie dem originalen Verbrennungsofen der Anlage sowie durch die ganze Gedenkstätte an sich hervorgerufen wurde. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch verließen wir das Weimarer Gebiet und fuhren der bekannten Wartburg entgegen, auf der wir zwar nur eine kleine Pause einlegten, diese jedoch zur großen Freude des Kurses durch zahlreiche Treppenstufen bergauf und interessante historische Erläuterungen durch Herrn Lesch ausgefüllt wurde. Nachdem noch das ein oder andere Erinnerungsfoto geschossen wurde, ging es Richtung Heimat. Schlussendlich kam unsere Gruppe von 17 Schülern und Herr Lesch sowie dessen liebenswürdige Frau, die uns begleitete, um ca. 20:00 an unserem Heimathafen, dem Schulhof des LGPs, an.

Alles in allem war es eine lehrreiche, schöne und auch spannende Fahrt!

#weimarwarschongutso. #goethewargut

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