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03.05.22: Felix Stein (MSS 11) gewinnt Landeswettbewerb Jugend debattiert

Jugend debattiert Landessieg 5/22Bericht: Herr Lutz, Fotos: Philipp Bergner, Luis Mack (10B), Herr Lutz

Am 03.05.2022 fand in Mainz der Landeswettbewerb Jugend debattiert statt. Nachdem sich Felix Stein (MSS 11) bereits auf Schul- und Regionalebene durchsetzen konnte, errang er mit einer hervorragenden Debattenleistung nun auch den Landessieg. Als Belohnung winken ihm die Teilnahme an einem 5-tägigen Rhetorik-Seminar für Landessieger und die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb in Berlin.

Der Wettbewerb Jugend debattiert, an dem dieses Jahr 113 Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz endlich wieder in Präsenz teilnehmen konnten, findet unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Bewertet werden dabei die „SAGÜ"-Kriterien (Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft).

In all diesen Disziplinen konnte Felix Stein zunächst in den Qualifikationsdebatten glänzen, wo er zunächst dafür eintrat, im Biologie-Lehrplan eine Unterrichtseinheit einzuführen, die den Schülern dabei helfen soll, einen akzeptierenden Blick auf den eigenen Körper zu vermitteln, statt unrealistischen und gefilterten Schönheitsidealen der sozialen Medien hinterher zu jagen. In der zweiten Qualifikationsrunde setzte er sich stattdessen dagegen ein, dass ein Verbot kurzfristiger Untervermietung von Wohnungen in deutschen Großstädten durchgesetzt wird.

Seine besonnene Art und seine klaren Worte wurden von den Jurys mit hohen Punktwertungen honoriert und ermöglichten Felix somit die Teilnahme am Landesfinale, das im Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags im Deutschherrenhaus in Mainz ausgetragen wurde.

In der Finaldebatte zur Frage „Soll es verboten werden, Polizistinnen und Polizisten im Einsatz zu filmen?" fand der Leibnizianer an den entscheidenden Stellen die richtigen Worte. Er argumentierte souverän gegen ein Verbot und begründete dies nicht nur mit rationalen Überlegungen, sondern setze für das Thema auch wichtige empathische und moralische Akzente. Diese Kombination aus Logos, Pathos und Ethos erwies sich als äußerst überzeugend und sicherte ihm den Einzug ins Bundesfinale sowie die Teilnahme am Landessieger-Seminar mit professionellen Rhetorik-Trainern auf Burg Rothenfels. Dort werden die Teilnehmer aus allen Bundesländern nicht nur auf das Bundesfinale vorbereitet, sondern knüpfen erfahrungsgemäß auch Netzwerke und Freundschaften, die weit über den eigentlichen Wettbewerb hinausreichen.

Die Schulgemeinschaft gratuliert ganz herzlich und wünscht viel Erfolg in Berlin!

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