Wasserzeichen

11.03.26: Alkohol? - Nein, Danke!

Drogenprävention 3/26"Ehrlich!" - "Authentisch!" - "Mutig!"

Die Klassen 8a-c bei der "Alkohol?-Nein,Danke!"-Veranstaltung des Städtischen Krankenhauses Pirmasens

Bericht: Herr Dr. Flegel

"Ehrlich!", "authentisch!" und "mutig!" - so lautete das Urteil der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des LGP zum Abschluss der Präventionsveranstaltung „Alkohol? - Nein, Danke!" des Städtischen Krankenhauses Pirmasens am 11. März. Im direkten Austausch mit dem Ärzteteam des Krankenhauses sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der "AA", die direkt und/oder indirekt von Alkoholerkrankungen betroffen sind, hatten die Jugendlichen die besondere Gelegenheit, sich nicht nur fachlich weiterzubilden sondern auch lebensnah und authentisch mit den Folgen einer jahrelangen Alkoholsucht auseinanderzusetzen.

Dank der professionellen Vorbereitung durch Frau Cvijanovic fanden die Schülerinnen und Schüler einen schnellen Zugang zu Inhalt und Verlauf der Präventionsveranstaltung. Im ersten Teil vermittelte Herr Tenbruck als Arzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Städtischen Krankenhaus die besorgniserregenden medizinischen Wirkungen und Konsumfolgen – insbesondere des so genannten "Komasaufens" - bei Kindern und Jugendlichen. Da die Zahl konsumierender Jugendlicher nach einem Abflauen in der Coronazeit aktuell wieder ansteigt, legte Herr Tenbruck einen seiner Vortragsschwerpunkte auf die gefährlichen langfristigen Folgen des Nervengifts Ethanol/Alkohol für Jugendliche in vielfältigen Zusammenhängen. Insbesondere die ständige Erreichbarkeit sowie die gesellschaftliche Akzeptanz des Konsums in annähernd allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen stellt nach Ansicht des Mediziners das außergewöhnliche Gefahrenpotenzial der "Alltagsdroge" Alkohol für Kinder und Jugendliche dar.

Besonders berührt und interessiert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von den authentischen Schilderungen dreier direkt Betroffener, die als Erkrankte oder als Angehörige von Erkrankten den jahrelangen Leidensweg in ein "trockenes" und nüchternes Leben ohne Alkohol beschrieben. Lebensnah und ehrlich nahmen die Betroffenen kein "Blatt vor den Mund" und stellten sich den Rückfragen der Schülerinnen und Schüler – das hinterließ einen anhaltenden Eindruck! Die Meldungen aus den Reihen der Jugendlichen zeigten anschaulich, wie sehr gerade dieser Veranstaltungsteil eine persönliche Auseinandersetzung unserer Schülerinnen und Schüler mit den Themen "Alkohol" und "Sucht" in Gang setzte und weiterführte.

Das LGP bedankt sich bei allen Beteiligten, unser Schulprojekt zum Thema "Suchtprävention in Klassenstufe 8" in dieser Weise unterstützt und gefördert zu haben.